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Zum Gedicht „O Tannenbaum“

Unter dem Titel „Ach Tannenbaum“ hat Franck es verfasst. Allerdings ist auf Wikipedia zu lesen, dass Georg Büchmann als eine noch weiter zurückreichende Textquelle das Lied „Es hing ein Stallknecht seinen Zaum“ (zwischen 1550 und 1580 entstanden) angibt. Darin heißt es bereits in einer Strophe:
O Tanne, du bist ein edler Zweig,
Du grünest Winter und die liebe Sommerzeit
Wenn alle Bäume dürre sein
So grünest du, edles Tannenbäumelein
Die heutige erste Strophe geht zurück auf Joachim August Zarnack. Er schrieb 1819 an die eben zitierten vier Zeilen ein „tragisches Liebeslied, in dem der beständige Tannenbaum als sinnbildlicher Gegensatz zu einer untreuen Geliebten benutzt wird“. Als Weihnachtslied wurde „O Tannenbaum“ erst nach Hinzufügen der zweiten und dritten Strophe bekannt, die Ernst Anschütz fünf Jahre nach Zarnack niederschrieb. Und so lautet der heutige Text:
O Tannenbaum
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Wie treu sind deine Blätter!
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
Nein, auch im Winter, wenn es schneit.—
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Wie treu sind deine Blätter!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Du kannst mir sehr gefallen!
Wie oft hat schon zur Winterszeit
Ein Baum von dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Du kannst mir sehr gefallen!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
Gibt Mut und Kraft zu jeder Zeit!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Dein Kleid will mich was lehren!
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Tags: O Tannenbaum, Gedicht, Text
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